Über Tarija nach Villazon

 Die Busroute:

Tarija ist eine recht moderne, fast schon europäisch anmutende Stadt in Bolivien, die sich von den anderen bolivianischen Großstädten deutlich abhebt. Es ist der erste größere Ort in Bolivien an dem wir nicht ständig auf zurückgelassenen Bauaushub gestoßen sind. Im Zentrum von Tarija (und nicht nur dort) finden sich einige recht gute Restaurants in denen man auch regionalen Wein genießen kann. Das milde Klima dieser Region Boliviens veranlasste schon spanische Missionare im 16. Jahrhundert Reben anzupflanzen. Vom Busbahnhof aus fahren täglich mehrmals Busse zur argentinischen Grenze nach Villazon. Der Preis betrug pro Person 40 Bolivianos, das sind rund 5 Euro.  

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Warten am Grenzübergang Villazon

Die etwa 9 stündige Busfahrt führt über enge Serpentinen, tiefe Schluchten und vegetationsfreie Landschaften – typisch für den Süden des Landes. Die Ruta de la muerte ist nichts dagegen. Wer viel Gepäck hat sollte sich in Villazon angekommen ein Taxi zur etwa 1,5 km entfernten Grenzstation nehmen. Die Wartezeit beim Grenzübertritt betrug 1,5 h.

Das erste was wir in La Quiaca, der argentinischen Grenzstadt, machen mussten ist eine Reifenreparatur für unseren dort stationierten Nissan. IMG_5361Es gibt in La Quiaca nur zwei Pinchazos und nur einer hatte einen völlig abgefahrenen reparaturbedürftigen Reifen der richtigen Größe  – es war die miserabelste Reifenerneuerung die wir je auf Reisen erlebt haben, aber wir waren darauf angewiesen.

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mit dem Auto in Lateinamerika unterwegs, Reiseinfos- und Eindrücke