Biosphärenreservat Yungas und Esteros del Iberá

 

Biosphärenreservat Yungas, Argentinien
Biosphärenreservat Yungas, Argentinien

Das Biosphärenreservat Yungas

Das Schutzgebiet Yungas ist Teil der Provinzen Salta und Jujuy. Mit seinen über 1.550.000 Hektar Fläche ist es das größte Biosphärenreservat Argentiniens. Es beinhaltet u.a. die Nationalparks Calilegua (Jujuy) und Baritú (Salta) und den Regionalpark Laguna Pintascayo (Departamento de Oran, Salta).  Den Nationalpark Baritú befährt man ab San Ramón de la Nueva Orán (Salta), über die RN50 bis Aguas Blancas und der Grenze zu Bolivien. Den Eingang erreicht man über die RN19 nach Los Toldos. Der Nationalpark Calilegua ist über die RN34 nach Libertador General San Martín zu erreichen. Von dort aus die RP83.

 

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Esteros del Iberá

Das Sumpfgebiet Esteros del Iberá besitzt eine Gesamtfläche über 1.300.000 Hektar. Es liegt in der Provinz Corrientes im Nordosten von Argentinien. Lagunen, Sumpfe und Moore sowie eine atemberaubende Fauna und Flora sind hier zu bestaunen. Am besten man lässt sich für ein paar Tage in der Colonia Carlos Pellegrini (S28 32.098 W57 10.690), die mitten in dem Sumpfgebiet liegt, nieder. Über die RP34 gelangt man nach Mercedes und von dort aus führt die RP40 zur Colonia.

Brücke über den Lago Iberá
Brücke über den Lago Iberá

Eine Brücke führt über den Lago Iberá zum Ortseingang Carlos Pellegrini. Gleich am Anfang des Ortes auf der linken Seite befindet sich die Touristeninformation. Im Ort gibt es zahlreiche Lodges und einfachere Unterkünfte. Bootstouren lassen sich meist auch von dort organisieren.

Ibera
Sumpfgebiet Esteros del Iberá

Schon auf der Fahrt durch das Sumpfgebiet Esteros del Iberá an den Straßenränder der RP40 begegnen und überall Wasserschweine (Carpinchos).

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Sie sind das größte heute existierende Nagetier und unverkennbar mit den Meerschweinchen verwandt. Ein muss ist hier eine Bootsfahrt mit einem erfahrenen Führer auf dem Lago Iberá. Als erstes begrüßte uns hier der Rotkopfstärling (Amblyramphus holosericeus) auf spanisch Federal.

Rotkopfstärling (Amblyramphus holosericeus), Sumpfgebiet Esteros del Iberá
Rotkopfstärling (Amblyramphus holosericeus), Sumpfgebiet Esteros del Iberá

Auch die Mohrenkaimane (Melanosuchus niger) lassen sich hier sehr gut in ihrem Nichtstun beobachten.

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Der Sumpfhirsch (Blastocerus dichotomus) wird von der IUCN als gefährdet eingestuft.

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In unserer Lodge machte der Rubintyrann (Pyrocephalus rubinus) seinem Namen alle Ehre.

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Regen in der Nacht machte die Weiterfahrt im Esteros del Iberá zu einer einzigen Rutschpartie bis nahezu unmöglich.

 Straßenzustand der RP40 nach einem heftigen Regen, Ibera, Argentinien
Straßenzustand der RP40 nach einem heftigen Regen, Ibera, Argentinien

Nur durch die Muskelkraft vieler Helfer und einem spurgebenden LKWs kamen wir aus diesem Schlammareal.

Peter Weilharter, RP40, Sumpfgebiet Esteros del Iberá, Argentinien
RP40, Sumpfgebiet Esteros del Iberá, Argentinien

Die Artenbestimmung von Flora und Fauna in der nachfolgenden Bildgalerie ist natürlich ohne Gewähr, jedoch mit bestem Wissen und Gewissen erstellt. Demnach befinden sich darunter:

Gabelschwanz-Königstyrann (Tyrannus savana); Schwefeltyrann (Pitangus sulphuratus); Sumpftyrann (Arundinicola leucocephala, Fluvicola leucocephala); Graukardinal (Paroaria coronata); Eichhornia azurea; Rundblättriges Hechtkraut (Pontederia rotundifolia); Cocoireiher (Ardea cocoi);  Seerosenähnlicher Wassermohn – Hydrocleys nymphoides; Blatthühnchen (jacana jacana); Blatthühnchen (jacana enojada); Halsband-Wehrvogel (Chauna torquata); Maguaristorch (Ciconia maguari); Marmorreiher (Tigrisoma lineatum); Olivenscharpe (Phalacrocorax olivaceus); Rhinella granulosa.

Klicke auf das Bild um es in voller Größe zu sehen:

 

 

 

 

 

 

Reserva de Biósfera de las Yungas

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